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Arne Jansen Trio

Arne Jansen – guitar, Robert Lucaciu – bass, Eric Schaefer – drums

NEW CD: Nine Firmaments. (Oktober 2016, Traumton)

Presseinfo: http://www.traumton.de/neu/records

www.arnejansen.com

Arne Jansen You Tube Kanal

„Er kann wunderbar lyrische Geflechte zaubern, vertrackte Themen aufflackern lassen und auch mal rockige Explosivität zelebrieren: Das Trio des Gitarristen Arne Jansen ist ein sinnlich-intellektuelles Vergnügen.“
(Jazzzeitung 2006/02, Critics Choice, Roland Spiegel, BR)

Seit seinem Debüt freut sich das Arne Jansen Trio über begeisterte Resonanz aus vielen, auch internationalen Richtungen. Der Umfang seiner Pressemappe ist enorm. 2014 wurde Jansen für sein Album The Sleep Of Reason (Act Music) mit einem Jazz-ECHO als bester Gitarrist national ausgezeichnet. Im November des gleichen Jahres war die Band auf ausgedehnter Indien-Tournee, wo sie unter anderem beim großen Jazz Utsav-Festival in Neu Delhi gastierte. Andere Festival-Einladungen kamen aus Riga und von der Krim; 2015 spielten Jansen & Co. im Rahmen der 25. Jazzbaltica. Darüber hinaus ist das Trio schon in den USA, Argentinien, Skandinavien und natürlich vielen europäischen Ländern getourt. Vor einigen Wochen wurde Jansen für den von der GEMA gestifteten Deutschen Musikautoren Preis nominiert. Bemerkenswert, da in der Jury neben zwei Komponisten aus der Neuen Musik unter anderem auch Wolfgang Niedecken und Max Herre sitzen.

Als Gitarrist und Komponist hat Arne Jansen noch nie in Genre-Kategorien gedacht. So lieh er sein Talent diversen bekannten Bands und Künstlern, etwa Jazzanova,Nils Wülker, & Katja Riemann. Als Theatermusiker stand er unzählige Male bei der Theaterfassung von Wolfgang Herrndorfs „Tschik“ am Deutschen Theater in Berlin auf der Bühne. Markenzeichen seiner eigenen Alben sind melodiöse Stücke, transparente Arrangements und ein warmer Gitarrensound. Auch sein neues Album Nine Firmaments enthält viele „Songs ohne Worte“. Jansen bevorzugt klare Linien und vermeidet jede plakative Artistik. Was nicht ausschließt, dass seine Finger zwischendurch in ihrer ganz eigenen Ästhetik übers Griffbrett tänzeln.

Als Teenager nahm Jansen wegen Jimi Hendrix und den Dire Straits erstmals eine Gitarre in die Hand. Große Pop-Erzähler wie Bob Dylan und Joni Mitchell gehörten zu seinen frühen Inspirationsquellen, ebenso die Beatles und Pink Floyd. Später kamen Pat Metheny und John Scofield dazu. Manche Stücke von Nine Firmaments vermitteln die Atmosphäre südländischer Sommernächte, eine gewisse Leichtigkeit und Gelassenheit, da sie während einer Reise durch Südosteuropa entstanden.

Am Schlagzeug sitzt wieder der seit Jahren viel gefragte Eric Schaefer (Michael Wollny Trio, Joachim Kühn New Trio,The Shredz), mit dem Arne Jansen seit 1997 über die Musik hinaus eng befreundet ist. Beim Spielen verbindet die beiden ein intuitives Einverständnis. Neu im Trio ist Robert Lucaciu (Eva Klesse Quartett) aus Leipzig. Der zuletzt immer häufiger präsente Kontrabassist beherrscht neben trockenen Grooves und pointiert gezupften Tönen auch den Strich mit dem Bogen.

Presse

Der Berliner Gitarrist Arne Jansen beglückt uns nicht oft mit neuen Platten. Aber wenn er es dann doch tut ist es stets eine große Verheißung. Denn Jansen öffnet Welten, zu denen er uns Zugang gewährt. Überhaupt ist Zugang bei Jansen keine Floskel, sondern es gelingt ihm, zugleich komplex UND zugänglich zu sein, im Jazz durchaus keine Selbstverständlichkeit. Der Spaß, den die drei Musiker bei aller Ausgefuchstheit an ihren Sessions haben, überträgt sich unmittelbar auf den Hörer. Ach, gäbe es doch nur mehr Arne Jansens auf der Welt… eclipsed, Dezember 2016 / Januar 2017

Tosender Beifall und Begeisterungspfiffe im Kulturforum, einmal mehr. Das Trio agiert nahezu symbiotisch. “Es bringt sehr viel Spaß”, sagt Jansen gegen Ende schon zum zweiten Mal. Unübersehbar. Uns auch. Kantersieg im Heimspiel.
Kieler Nachrichten, 24.09.2016

Das Trio steigerte sich im Laufe des Abends in eine Intensität, die die Zuhörer von den Stühlen holte. … da ist etwas Größeres im Spiel und das Publikum spendet Standing Ovations! Hier spielen einige der besten Jazzmusiker Deutschlands, und Arne Jansen ist einer der Jazzmusiker, die sich ständig und laut hörbar weiterentwickeln.
Flensburger Tageblatt, 26.09.2016

Endlich! Den Blick gen Himmel gerichtet, ist man versucht, einen Aufschrei der Erleichterung auszustoßen. Einen Jazzgitarristen vom Format des jungen Arne Jansen hat es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben. Vielleicht noch nie.
Wolf Kampmann, jazzthetik

Jansen ist ein Meister der Erzählkunst. Subtexte und Zwischenböden werden in die zwei Pop-Cover „Love Is Blindness“ von U2 und „Brothers In Arms“ von den Dire Straits eingebettet, die diesen Gassenhauernvöllig neue Rezeptionsperspektiven verleihen.
Arne Jansen ist mit ‚The Sleep of Reason – Ode to Goya‘ ein evokatives, eindringliches und intensives Stück Musik gelungen, das noch lange nachklingen wird.
(Juni 2013, Thorsten Hingst, Jazzpodium)

Jansens Musik hat eine ganz eigene Qualität; sie entfaltet schon nach kurzem Zuhören einen starken Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. (06.06.2013, Sven Sorgenfrey, AboutJazz.de)

Jansens Musik ist bar jeglicher Schablonenhaftigkeit, sie ist trendresistent und kümmert sich keinen Jota um die Vereinbarkeit von Rock mit Jazz. Es ist allein die Musik von Arne Jansen!
(Juni 2013, Thorsten Hingst, Jazzpodium)

Arne Jansen’s greatly varied approach on electric, all blustery and with plenty of power, as well as acoustic guitar where he plays in a style that falls somewhere between Kurt Rosenwinkel and Egberto Gismonti, immediately appeals. The album is remarkable. Jansen has tremendous talent. (23.04.2013, Stephen Graham, Marlbank, UK)

Eine Meisterleistung des spektakulär Unspektakulären war das Konzert des Arne Jansen Trio aus Berlin. Diese Musik ruht in Schönheit in sich, verweigert sich dem verstiegen Experimentellen genauso konsequent wie dem vordergründig Sportlichen. Von diesem Gitarristen werde Töne nicht gefressen wie anabole Steroide, sondern flächig ausgebreitet, durch die Rockwalze gedreht, und mit dem Instrumentarium des Jazz filigran gedrechselt, bis daraus eine atmosphärische Stimmung erwachsen ist, die dann als eine Art Grundton erhalten bleibt. Bei Jansen atmet jeder Ton Authentizität aus
Jazzpodium, Volker Doberstein, 12/2008

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(photo by Stefanie Marcus.)

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