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Elliot Galvin – The Influencing Machine

Elliot Galvin_piano, organ, synths
Tom McCredie_double bass & guitar
Corrie Dick_drums & percussion

NEW CD: The Influencing Machine, Edition Records, Release: Januar 2018

www.elliotgalvin.com

ELLIOT GALVIN ON BANDCAMP

ELLIOT GALVIN TRIO ON SOUNDCLOUD

‚He reminds me of the young Django Bates, and the impression Django made on me in the 1980s – great improv chops, strong character as a player and a composer, evident love of the jazz tradition without wanting to repeat the past, very English sense of humour. He’s the kind of artist  you always want to stay tuned in to, because you know he’s going to keep on coming up with surprises.’ John Fordham

Auf seinem dritten Album „The Influencing Machine“ präsentiert sich der junge Pianist, Keyboarder und Komponist Elliot Galvin als ein ebenso eigenständiger wie eigenwilliger Musiker mit einer künstlerischen Vision, die die abgetretenen Pfade des Piano-Trio-Sounds hinter sich lässt.  Mit seiner kühnen wie kompromisslosen Musizierweise erwarb er sich einen glänzenden Ruf als einer der aufstrebenden Stars des jungen europäischen Jazz. Als Mitglied der Band Dinosaur war er u.a. für den renommierten Mercury Prize nominiert.

Elliot Galvin hat die verblüffende Fähigkeit, verschiedenste musikalische Einflüsse zu vermischen: Gemeinsam mit dem Bassisten Tom McCredie und dem Schlagzeuger Corrie Dick kreiert er einen individuellen Sound, der das vermeintlich Alte auf das scheinbar Neue treffen lässt.

„The Influencing Machine“ ist nicht weniger als eine musikalische Antwort auf die großen Fragen der Technologie, des menschlichen Verstandes, und des postmodernen Zeitalters. So sind die Stücke des neuen Programms, sei es auf dem Album, oder live im Konzert von einem Konzept inspiriert, das die Hörer auf eine fesselnde musikalische Reise mitnimmt.  Inspirationsquelle war das Buch „The Influencing Machine“ von Mike Jay, einem historischen Bericht über das Leben von James Tilly-Matthews, einer faszinierenden historischen Figur, geboren im Jahr 1770. Tilly-Matthews war zur Zeit des Britisch-Französischen Krieges als Doppelagent aktiv. Außerdem war er Teehändler, politischer Denker, Architekt und erster vollständig dokumentierter Fall eines paranoiden Schizophrenen. Sein Leben war wie ein Netz von Spionage und Täuschung, und wurde geprägt von den vielen Ereignissen seiner Zeit: der Französischen Revolution, dem Aufstieg des Mesmerismus und die Veränderung des gesellschaftlichen Denkens gegenüber psychischen Kranken.

James Tilly-Matthews war davon überzeugt, dass er von einer Maschine namens „Air Loom“ gesteuert wurde. Diese würde von einer zwielichtigen Bande betrieben, und beeinflusste mit Hilfe von Strahlung sein psychisches und physisches Verhalten. Dieses einzigartige imaginäre Werk, wäre somit der erste dokumentierte Fall einer Maschine, die jemandes Geist beeinflusste.  Ein Konzept also, das in der modernen Welt seltsam passend erscheint. Elliot Galvin entdeckte das Buch „The Influencing Machine“ in der Wellcome Collection, einem Museum mit Bibliothek in London, das sich mit den Verbindungen von Kunst und Medizin beschäftigt. Er war gleichsam fasziniert vom Leben und der Zeit dieses ungewöhnlichen Charakters, wie auch den verblüffenden Parallelen zu unserem modernen Leben, das ebenso von politischen Unruhen und modernen „influencing machines“ bestimmt wird. Herausgekommen ist ein enorm ehrgeiziges Album, das diese zeitgemäßen, aber scheinbar zeitlose Themen reflektiert, alte und neue Klänge verbindet, um das Chaos, die Schönheit, die Freude und Traurigkeit dieser Welt,  in der wir leben, widerzuspiegeln.  Und Elliot Galvin ist ein Meister darin, musikalische Ideen zu konstruieren und zu manipulieren, um so die gewünschten Resultate zu erlangen. So fügt er auf dem neuen Album seiner ohnehin bereits beträchtlichen Klangpalette – vom analogen Synthesizer, der Hammond Orgel, bis zum umgebauten Kinderspielzeug – eine Reihe von elektronischen Sounds hinzu. Und auch sein langjähriger Mitstreiter Tom McCredie erweitert sein beeindruckendes Kontrabass-Spiel und greift immer wieder zur E-Gitarre. Das alles wird zusammengehalten von den unnachahmlichen Drum-Skills von Corrie Dick.

Presse:

„Was Galvins pianistische und kompositorische Intelligenz, eine bis ins Surreale reichende Kreativität, Spielwitz, politisches Bewusstsein und einen respektvoll-respektlosen Umgang mit der Tradition angeht, wurde er mehrfach mit Django Bates verglichen. Der mit Humor und verrückten Ideen Gesegnete steht für eine junge Generation von Jazzmusikern, die mit Unterschiedlichstem aufgewachsen ist, sich ungeniert am übervollen Buffet aller Stile und Nicht-Stile bedient und daraus eine eigene Ästhetik formt. […] Frischer Wind von der Insel, der gerade unseren Kontinentalohren nur gut tut.“ Karsten Mützelfeld, DLF

“Packed with pop, jazz and contemporary classical references, it’s typically whimsical-sounding Galvin music (there’s a real Punch and Judy show sample in the opener) but steered by an unblinking artistic focus that has nothing whimsical about it at all.” THE GUARDIAN (UK)

“Blessed with the ability to pull a whirlwind of ideas into a cohesive, entertaining whole…Elliot Galvin gifts us a sophomore work of imaginative daring and technical smarts…A rising star heading for the UK jazz A-list.” THE LONDON EVENING STANDARD (UK)

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