On Tour: So.Weiss
15 März 2007
10.02.2009 DE-Berlin, Opernpalais
11.02.2009 DE-Berlin, Opernpalais
30.04.2009 DE-Frankfurt a.M., Romanfabrik
29.05.2009 DE-Düsseldorf, Jazz Rallay : + Special Guests: Tino Derado & Ketan Bhatti
15 März 2007
10.02.2009 DE-Berlin, Opernpalais
11.02.2009 DE-Berlin, Opernpalais
30.04.2009 DE-Frankfurt a.M., Romanfabrik
29.05.2009 DE-Düsseldorf, Jazz Rallay : + Special Guests: Tino Derado & Ketan Bhatti
12 Februar 2007
Booking-Kontakt: wegner@shoestring-jazz.de
Weitere Informationen siehe Info und Kontakt
On Tour ganzjährig auf Anfrage
Susanne Folk: saxophone, clarinet - Kristiina Tuomi: vocals - Roland Fidezius: doublebass
Homepage: www.soweiss.de
MySpace: myspace.com/susannefolk

Aktuelle CD: Happiness For A Moment
Traumton Records 4519 / Soundfiles - myspace.com/susannefolk
Veröffentlichung 14.04.2006
SO WEISS Happiness for a Moment
Glücksmomente sind flüchtig: in jedem verheißungsvollen Beginn lauert oft Desillusionierung oder drohende Gewohnheit. Die Vergänglichkeit schöner Erlebnisse machen diese so kostbar – und deren Abstinenz so schmerzhaft. Das Berliner Jazzpop-Trio So Weiss findet für solche Zustände skeptischer Hoffnung, wehmütiger Erinnerung und hart errungener Selbstvergewisserung musikalische Entsprechungen, die direkt ins Herz zielen.
Die meist nur auf Gesang (Kristiina Tuomi), Klarinette/Saxophon (Susanne Folk) und Kontrabass (Roland Fidezius) reduzierten Stücke von So Weiss haben in ihrer Melodik weit mehr mit keltischen Balladen, französischen Chansons oder romantischen Kunstliedern gemein als mit Broadway-Klassikern. Gleichwohl sieht sich die Komponistin und Arrangeurin Susanne Folk vom American Songwriting beeinflusst. Jedoch nicht die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern vielmehr deren letzte Dekade war für die dreißigjährige Deutsch-Amerikanerin prägend, als mit Tori Amos, Paula Cole und Alanis Morissette gleich mehrere Musikerinnen durch ihre Hits bewiesen, das Emotionalität und Eingängigkeit sehr wohl harmonieren können.
Auch auf Happiness For A Moment, dem zweiten Album von So Weiss (das Debüt Hunter/Dancer erschien 2006 ebenfalls bei Traumton) schließen es geschilderte Sinnkrisen („I’ve Got It All“, „Drifting Off“), Vertrauensbrüche („After All This“) und Kommunikationsstopps („Silent“) nicht aus, rhythmisch leichtfüßig umgesetzt zu werden. Alle genannten Stücke orientieren sich an den Regeln für ausgefeilte Popsongs, die – und das ist hierbei stets der Gradmesser – insbesondere in der Minimalbesetzung funktionieren. Dazu braucht es neben dem Gespür für abwechslungsreiche Arrangements natürlich entsprechend versierte Instrumentalisten. Und im Falle von So Weiss handelt es sich um eine jazzgeschulte Band, deren Mitglieder in zahlreichen anderen international agierenden Formationen (u.a. Kenosha Kid, Odd Shot, Tuomi) mitspielen und im Laufe ihrer noch jungen Karriere von solch Koryphäen wie Maria Schneider, Steve Coleman, Frank Möbus, Greg Osby und Kenny Wheeler wertvolle Lektionen erhielten.
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