Vula Viel

Bex Burch_gyil, voc
Ruth Goller_electric bass, voc
Jim Hart_drums, voc

New CD: What’s Not Enough About That, Februar 2020

www.vulaviel.com

VULA VIEL ON BANDCAMP

“Dance to it, make love to it, consume it, listen to it, stare at the clouds to it!” Iggy Pop
“One of my discoveries for the London Jazz Festival… Good is Good” Gilles Peterson
“They were the unexpected stars of a glitzy show”  John Fordham, The Guardian
„Like Portico Quartet on steroids“ Jazzwise

Are you alive?

Are you loved?

What’s not enough about that?!

In Großbritannien feiern Burch, Goller und Hart alias Vula Viel schon seit 2015 Erfolge. Kritiker des Magazins Songlines, der Financial Times und des Guardians zeigten sich über das Debütalbum und folgende Konzerte begeistert. Sie lobten die Musik der Londoner Band als „joyous, celebratory and explosive … new and vital“ oder erfanden wilde Kombinationen, etwa „like Coltrane in dialogue with early Steve Reich“. Mit der im Januar 2019 veröffentlichten CD Do Not Be Afraid untermauerte das unkonventionelle Trio seine internationale Ausnahmestellung. Es folgten Einladungen zu den Festivals WOMAD, Cheltenham Jazz, Moers, Willisau (CH) und Bezau Beatz (A), außerdem Konzerte in der Royal Albert Hall (Elgar Room) sowie in renommierten Clubs. Weiterhin war Bex Burch „Artist in Focus“ beim niederländischen Music Meeting 2019.

Manches wirkt bei Vula Viel so speziell wie der Bandname. Vor allem natürlich die repetitiven Patterns des ghanaischen Xylophons Gyil, das ursprünglich aus heiligem Holz gemacht wurde und dessen archaischer Klang einem Balaphon ähnelt. Andere Facetten wiederum erscheinen vertraut, vor allem die wiederholt aufleuchtenden, eingängigen, teils mehrstimmig gesungenen Melodien wie im Aufmachersong My Own Skin oder im Titelstück What’s Not Enough About That. Sie bilden eine Brücke oder Klammer für die unterschiedlichen Einflüsse, die die Musik reflektiert: globaler Pop, typisch westafrikanische Linien, Trance- oder Psychedelic-Anklänge, zuweilen Jazz. Burch lässt ihr Instrument mitunter absichtsvoll scheppern, mal durch elektronische Effekte, aber auch auf traditionell mechanische Art. Rockige, mitunter fast punkige Sounds steuert Ruth Goller bei, wenn sie ihre Bassriffs verzerrt und/oder in eine gitarristische Spielhaltung übergeht. Jim Harts wirbelnde und Break-verliebte Beats komplettieren dieses Rhythmusmonster, dessen Groove in jedes Bein fährt.

Zum neuen Album What’s Not Enough About That erklärt Bex Burch: „Meine Reise mit der Gyil war stets in der Dagaare-Tradition verwurzelt. Aber durch unsere Konzerte ist die Band immer mehr zusammen gewachsen und geht inzwischen auch in eigene, neue Richtungen. Für das neue Album wollte ich mehr Raum in die Musik bringen und in dem Auf und Ab der Kompositionen auch Gefühle wie Reflexion, Hoffnung, Dringlichkeit und Entschlossenheit.“

Vula Viel bedeutet auf Dagaare „gut ist gut“. Die Sprache ist im Nordwesten Ghanas verbreitet, wo Bex Burch insgesamt drei Jahre lebte. Hier lernte sie überlieferte Musik und den Bau der Gyil, beteiligte sich darüber hinaus an Feld- und anderer alltäglicher Arbeit. Zuvor studierte sie klassische Perkussion an der Guildhall School in London, ihr erstes Konzert spielte sie mit der Londoner Philharmonia in der Royal Festival Hall. Zurück in der britischen Metropole fand sie mit Ruth Goller und Jim Hart kreative Partner für ihre farbenreiche und eigenwillige Fusion von Tradition und Moderne. Ruth Goller stammt ursprünglich aus Bressanone (Italien) und hat sich seit ihrem Studium in der britischen Szene etabliert, wo sie in diversen aktiv ist. Darüber hinaus spielte sie mit Malis Songwriter-Star Rokia Traoré, dem Jazzpianisten Bojan Z u.a. Der in Frankreich lebende Brite Jim Hart brilliert auf internationalen Bühnen als Vibraphonist mit Marius Neset und im Trio Velvet Revolution mit Daniel Erdmann und Frankreichs juvenilem Stargeiger Theo Ceccaldi. Darüber hinaus spielte er als Drummer u.a. mit Gwilym Simcock, Ivo Neame und Ralph Alessi.

Presse:

Guardian – „Geometric African minimalism… Goller’s fuzz bass adds a thrilling post-punk edge to proceedings.“

Sunday Times – Essential Release: „Unconventional band who can take you by surprise… There’s a punk energy to some of the more frenetic performances“

Songlines: „Fearless.. Vula Viel are a live sensation.“

Zakia (NTS) „“Best gig I’ve been to in a long time! An intoxicating blend of punk bass fuzz, polyrhythmic jazz drummming & soul-stirring traditional melodies beaten with joy on the gyil… Not to be missed!”

Gareth Thompson All About Jazz: Bex Burch has made the gyil (Ghanaian xylophone) an unlikely lead instrument, and she leaped onstage to hammer at its carved slats like a blacksmith at a wooden forge. Despite some fuzzy zings through the amplifiers, the gyil sang out with sweet melody under Burch’s knockings. Her songs are built around catchy motifs with lyrics akin to haikus or spirituals. […] Vula Viel’s rhythm setup might have stolen the thunder from a lesser act than Burch. Ruth Goller’s electric bass added raw throbbings with a touch of New York new wave. Drummer Jim Hart’s solo slot was more like something screened in the Guggenheim: a visceral display of bodily power, all intellect abandoned, straining every nerve to thrill the senses. […] This may have been an album launch for Vula Viel, but more nights like this could send their earthborn grooves into orbit.

Evening Standard – Album of the week ****“punchy, danceable… Vibe-tastic“
Guardian – „Geometric African minimalism… Goller’s fuzz bass adds a thrilling post-punk edge to proceedings.“

Sunday Times – Essential Release: „Unconventional band who can take you by surprise… There’s a punk energy to some of the more frenetic performances“

Songlines: „Fearless.. Vula Viel are a live sensation.“

Download Pressefotos (1. Copyright MSJ Photography; 2 und 3: Alexis Maryon)

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