Vula Viel

Bex Burch_gyil, voc
Ruth Goller_electric bass
Jim Hart_drums

New CD: Do Not Be Afraid, Januar 2019

www.vulaviel.com

VULA VIEL ON BANDCAMP

“Dance to it, make love to it, consume it, listen to it, stare at the clouds to it!” Iggy Pop
“One of my discoveries for the London Jazz Festival… Good is Good” Gilles Peterson
“They were the unexpected stars of a glitzy show”  John Fordham, The Guardian (UK)
„like Portico Quartet on steroids“ Jazzwise

Psychedelic, Trance und Afro-Beat rund um das ghanaische Xylophon Gyil

In Großbritannien feiern Burch, Goller und Hart alias Vula Viel schon seit einer guten Weile Erfolge. Kritiker anerkannter Medien wie Songlines, The Guardian und Financial Times zeigen sich über das 2015 erschienene Debütalbum und folgende Konzerte begeistert, loben die Musik der Band als „joyous, celebratory and explosive … new and vital“ oder erfinden wilde Kombinationen, etwa „like Coltrane in dialogue with early Steve Reich“. Tatsächlich klingt manches bei Vula Viel so besonders wie der Bandname. Der individuelle Sound des unkonventionellen Trios erzeugt eine magische Anziehungskraft, auch dank einiger vertraut wirkender Details.

Etwa die eingängigen Melodien, die Bex Burch mit klarer, heller Stimme singt und in denen sie eine Brücke zwischen globalem Pop, typisch westafrikanischen Linien, bisweilen auch Jazz und Psychedelic-Rock schlägt. Oder die repetitiven Patterns des ghanaischen Xylophons Gyil, das ursprünglich aus heiligem Holz gemacht ist und dessen archaischer Klang einem Balaphon ähnelt. Eine rockige, mitunter geradezu punkige Note steuern Gollers zeitweise absichtsvoll verzerrte, stets prägnante, zuweilen fast gitarristische Bassriffs bei. Jim Harts wirbelnde und Break-verliebte Beats komplettieren dieses Rhythmusmonster, dessen bestechender Groove in jedes Bein fährt, sofern es nicht wie die Instrumente überwiegend aus Holz besteht.

Vula Viel bedeutet auf Dagaare „gut ist gut“. Es ist die Sprache jener Communitiy im Nordwesten Ghanas, bei der Bex Burch insgesamt drei Jahre lebte. Hier lernte sie überlieferte Musik und den Bau der Gyil, beteiligte sich darüber hinaus an Feld- und anderer alltäglicher Arbeit. Zuvor studierte sie klassische Perkussion an Guildhall School in London, ihr erstes Konzert spielte sie mit der Londoner Philharmonia in der Royal Festival Hall. Zurück in der britischen Metropole fand sie mit Ruth Goller und Jim Hart herausragend kreative Partner für ihre eigenwillige, neuartige Fusion von Tradition und Moderne. Bex Burch in The Arts Desk 2014: „Vula Viel rehearsed for eighteen months before we did a gig. Our harmony and chord changes are strict, following an asymmetrical pattern that takes 24 repeats, following a Dagaare structure. It’s not a jam session, it’s not improvised, it’s just new.“

Goller stammt ursprünglich aus Brixen (Südtirol) und hat sich seit ihrem Studium in der britischen Szene etabliert, wo sie in diversen Projekten (Jazz, Rock, Hiphop, Reggae, Balkan- und brasilianische Musik) aktiv ist. Darüber hinaus spielte sie mit Malis Songwriter-Star Rokia Traoré, dem Jazzpianisten Bojan Z u.a. Der in Frankreich lebende Brite Jim Hart brilliert derzeit auf deutschen & internationalen Bühnen als Vibraphonist im Trio Velvet Revolution mit Daniel Erdmann und Frankreichs juvenilem Stargeiger Théo Ceccaldi. Darüber hinaus spielte der Drummer mit Prominenten des englischen Jazz, darunter Gwilym Simcock, Ivo Neame, sowie dem amerikanischen Avantgarde-Trompeter Ralph Alessi.

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