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Heinz Sauer – Michael Wollny

Konzerte ganzjährig auf Anfrage

Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (piano)

Homepage: www.actmusic.com

Aktuelle CD: Don’t Explain
www.actmusic.com
Veröffentlichung 30.11.2012

Don’t Explain – das ist der Titel der aktuellen CD von Heinz Sauer und Michael Wollny. Ein Konzertmitschnitt, der dokumentiert, wie dieses Duo im Augenblick des Konzertes, ohne Absprachen, ganz auf den Moment und den Ort der musikalischen Begegnung konzentriert, seine Musik immer wieder neu erfindet: „Offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer.Heinz Sauer ist einer der ganz großen deutschen Jazzmusiker, ein radikaler Individualist, der auf seinem Instrument einen völlig eigenen Stil geprägt hat. „Er spielte mit Archie Shepp, Jack de Johnette, Bennie Wallace, Tomasz Stanko und Albert Mangelsdorff. Der Tenorsaxofonist Heinz Sauer gehört seit 1960 dem Jazzensemble des Hessischen Rundfunks an. Sein einzigartiger Ton ist rau und zärtlich, voll gelebter Erfahrung.” NDR.

Michael Wollny ist in den letzten Jahren zu einer festen Größe des deutschen Jazzpianos geworden, der im In- und Ausland als einer der wichtigsten Jazzmusiker seiner Generation gefeiert wird. „Wollny bringt alles mit, was man von einem perfekten Jazzpianisten, oder überhaupt von einem Klavierspieler verlangen kann: virtuose Technik und überschäumende Fantasie, Disziplin und Fähigkeit zum kreativen Chaos, Sinnlichkeit und ästhetisches Gespür.” F.A.Z.

Pünktlich zum 80. Geburtstag des „Altmeister des Saxophons“ (ZEIT) erscheint mit “Don´t Explain“ das vierte Album des Generationen übergreifenden Duos, von dem die Welt am Sonntag sagt, es gehöre zum „Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat”. Ein musikalischer Seiltanz ohne Netz und doppelten Boden.

Bios

Heinz Sauer – Saxofonlegende und Urgestein des deutschen Jazz – wurde 1932 in Merseburg geboren. Seit 1960 ist er als Saxofonist und Komponist für das Jazz-Ensemble des Hessischen Rundfunks tätig. Von 1960 bis 1978 war er Mitglied im Albert-Mangelsdorff-Quartett bzw. -Quintett, 1968 wurde er Mitglied der German All Stars und 1974 gründete er seine erste eigene Formation: Voices. Die absolute Individualität und künstlerische Intensität seines Saxofonspiels und seiner Kompositionen haben Sauer eine konsequent eigenständigen Weg gehen lassen. 1991 wurde er dafür mit dem Jazzpreis der Hessischen Landesregierung, 1999 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet. Gemeinsam mit Michael Wollny erhielt er u.a. 2005 den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für „Melancholia“, 2006 den „Choc de l’Annee“ – Jahrespreis des französischen Jazzman für „Certain Beauty“, 2008 den SWR-Jazzpreis,  2010 Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für „If (Blue) Then (Blue)“, 2010 „Choc Award“ – CD des Monats des französischen Jazz Magazine / Jazzman für „If(Blue) Then (Blue)“.

Michael Wollny – wurde 1978 in Schweinfurt geboren und begann mit 16 Jahren ein Jazz-Piano-Studium an der Hochschule für Musik Würzburg, das er 2004 mit einem Meisterklassen-Diplom abschloss. Er hat bereits ausgiebige Konzert-, Tournee- und Radioproduktionserfahrung u.a. mit dem BuJazzO, dem Summit Jazz Orchestra, Bob Brookmeyer / New Art Orchestra oder dem Jazzensemble des HR gesammelt und war an einigen CD-Produktionen u.a. mit Hubert Winter und Hans-Peter Salentin beteiligt. Daneben ist er als Pianist und musikalischer Mitarbeiter am Schauspielhaus Nürnberg tätig. Wollny wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter zuletzt dem Kulturpreis der Stadt Schweinfurt 2003. Zusammen mit Eva Kruse und Eric Schaefer hat er vor eineinhalb Jahren das Trio [em] gegründet. Seit 2001 arbeitet Wollny eng mit Heinz Sauer in dessen verschiedenen Formationen zusammen. Gemeinsam mit Heinz Sauer erhielt er 2008 den SWR-Jazzpreis. Darüber hinaus wurde er u.a. 2005 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und 2010 mit ECHO-Jazzin der Kategorie Bester Pianist National für “Wunderkammer” ausgezeichnet.

Presse

zu Don’t Explain:
“Das Intensitätslevel, das Heinz Sauer und Michael Wollny erreichen, ist fast schon beängstigend.” Jazz thing

“The partnership between Heinz Sauer and Michael Wollny is a hightlight of the past jazz decade.” / **** The Independent On Sunday

“One of the great cross-generational jazz partnerships.” The Guardian
“Perhaps the greatest summer/winter musical duo of our time.” Metro
zu IF (BLUE) THEN (BLUE):
“Faszinierend, wie Sauer immer wieder neue Klangfarben findet.” Der Spiegel

“Jazz mit Glücksmomenten!” Audio

“Erfüllt von einer Herzenswärme, dass einem die Tränen kommen können.” Bayerischer Rundfunk

“Heinz Sauers Spiel ist von unvergleichlicher Dichte, Weisheit, Vitalität, Schönheit, Unberechenbarkeit. Der Ton überspannt alle Expressionen zwischen fahler Jenseitigkeit und freudvollem Diesseits. In den Farbtönen der Überblasregister entdeckt man einen wundervolle, kleinen Anteil des Zufalls, eine Art verschwiegenes Actionpainting.”
FAZ

“Ein Gigant.”
FAZ

“Eine aufregende Hörerfahrung. Ein großartiges Dokument der Duo-Kunst und ein ebensolches Zeugnis von Heinz Sauer als einem absoluten Saxofon-Titan.” Rondo

“Schlicht eine Meisterleistung!” Stereoplay

zu Certain Beauty:
“Dies ist eine CD, die die US-Dominanz alt aussehen lässt. Sie gehört in die ‚Hall of Fame’” (Michael Naura)

“Traumpaar des aktuellen deutschen Jazz” (FonoForum März 06)

“Wollny bringt einen frischen, höchst individuellen Personalstil am Klavier mit, der einen so noch nicht gehörten Gegenpart zu Sauers Tenor darstellt.” (FonoForum März 06)

“Sauer und Wollny haben perfekt arrangierte Passagen vorbereitet – doch der Weg dorthin ist spannender als mancher Krimi” (Audio März 06)

“So zögernd und sehnsüchtig wie die beiden hat selten jemand „I Loves You Porgy“ von George Gershwin gespielt.”
(Audio März 06)

“Wieder sitzt jeder Ton perfekt, formen Sauers reifes Horn und Wollnys farbige Tasten zauberhafte Kleinode von diskreter Raffinesse und unerhörter Intensität.” (Stereoplay März 06)

“Ähnlich wie der altersweise Archie Shepp im Duo mit Mal Waldron öffnet sich der sonst verschlossene Rhapsode Sauer seinem jungen Partner, der in diesem Prozess sein eigenes Potenzial so faszinierend erlebbar entdeckt. Bebop, Freejazz und andere Kategorien verlieren angesichts dieser ergreifenden intimen Dialoge ihren Sinn. Anders gesagt: Certain Beauty ist schlicht ein Meisterwerk.” (Rondo 25. Februar 06)

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